Aus der Serie "mein inneres Tier", Kohlestift auf Papier, 2018
1974 - 1983 Kunststudium, Johannes Gutenberg Universität Mainz
1985 - 1987 künstlerische Leitung der Sommerakademie Ambra /Toskana
1987 - 2017 Kunsterzieherin am Gymnasium/ freischaffend
seit 2017 freischaffend
seit 1992 Mitglied des BBK Wiesbaden (Bund Bildendener Künstler)
Kunsthalle Bonn, Ausstellungsbeteiligung, (AB)
1981 Oberhausen, Kurzfilm, Bundesfilmpreis in silber
1981 Wiesbaden, Einzelausstellung, (E)
1982 Mannheim, (E)
1986 Ambra/Toskana, Galerie Ambra, (E)
1987 Mainz, (E)
1990 Wiesbaden, Kunsthaus BBK, (AB)
1991 Wiesbaden, (E)
1992 Wiesbaden, Kunsthaus, (E)
2000 Rüsselsheim, Arztpraxis, (E)
2001 Rüsselsheim, Ärztehaus, (E)
2002 Lonsheim, Brennerei Köhm, (E)
2004 Lonsheim, Brennerei Köhm, (E)
2007 Rüsselsheim, Caritaszentrum, (E)
2011 Rüsselsheim, Opelforum, "Gang Art", (AB)
2015 Rüsselsheim, Jägerhof, (E)
2018 Mainz-Kastel, Kulturtage AKK, Kunstschaufenster, (E)
2019 Mainz-Kostheim, Kulturtage AKK, Friedenskirche "Bewegt", (E)
2020 Wiesbaden, BBK Schaustelle Video-Präsentation meiner Bilder von Klaus Schütz, (E)
2021 Wiesbaden, BBK Schaustelle, Gemeinschaftsausstellung, "NIX", (AB)
2021 Wiesbaden, BBK Schaustelle, Gemeinschaftsausstellung, "VOLLPRALLÜPPIG", (AB)
2022 Wiesbaden, BBK Schaustelle, Gemeinschaftsausstellung, "FLOW", (AB)
2022 Kostheim, Friedenskirche, Einzelausstellung, "KLEINE FLUCHTEN", (E)
oFotografie, Collage, Assemblage, Acrylfarbe auf Papier und Leinwand,
Objekt. Experiment.
Ich suche nicht, ich finde!
Meine Kunst siedelt sich an zwischen Expression, Abstraktion, Informel und Konzept.
- Malerei - Fotomontage - Collage - Experiment -
Ausdruck meiner Suche nach Identität in einer globalen Welt. Ich erfinde äußere und innere Landschaften. und arbeite mit Farben, Blüten, Lappen, Fußabdrücken und Tesafilm.
Meine Arbeitsfelder sind meist parallele Serien: Farblandschaften, Gesichter, Assoziationen, Collagen,
Experimente mit Lappen, Fundstücke, Tesafilm, Kordel.
Was begründet mein künstlerisches Arbeiten?
Langsam arbeiten, verdichten. Selten entstehen mehr als 20-30 Arbeiten im Jahr. Oft überarbeite ich alte Arbeiten. So werden sie neu.
Bilder sind Haltestellen, keine Endstationen.
Schönheit ist Suche nach Dauer. Suchen nach Vielfalt, nach Reichtum aus der malerischen Tradition. Bausteine verbinden.
Mitunter
poetische Bilder mit Leichtigkeit.
Farben ähneln menschlichen Affekten, sie lösen Stimmungen aus:
Wohlfühlen, Fröhlichkeit,Leichtigkeit, Verzweiflung, Einsamkeit, Empathie, Tod, Krankheit, Trauer...
Farben können zu Klängen, zu Dissonanzen und zu Wohlklängen geordnet werden.
Im Nebeneinander können sie Raumtiefen erzeugen. Pigmente in verschiedenen Techniken gemalt, unterscheiden sich in Aussehen und Leuchtkraft und Wirkung.
Meine künstlerische Entwicklung erfolgt stets in Sprüngen. Ich verfolge eine Linie in meiner ersten Ausstellung und hänge eine Wurstcollage ins Wohnzimmer meiner Eltern.
In einer märchenhaft naiven Erzählweise in Ölmalerei verarbeite ich meine Jugendzeit in erdachten rätselhaften Szenen.
Schon früh finde ich zur Abstraktion, meine Themen sind Form, Farbe und Ausdruck.
Es folgen die Schriftenbilder „Milch macht müde Männer munter“ mit Kreiden, Stiften undAmphibolenfarben auf Hartfaserplatten.
Ich arbeite in Serien. Themenbereiche sind: „Das innere Tier“, „Haus“, "Sommer- und Wintergesichter", "Seelenlandschaften", "Medien".
Brigitte Wiesheu-Bilshausen
Tel.: 06134-56106
Mail: bi.kunst[at]online.de